Podcast #007: Weg mit der Papa-Plautze! Papa Sport mit York von Oh Boi!

Podcast #007: Weg mit der Papa-Plautze! Papa Sport mit York von Oh Boi!

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Was waren das noch für Zeiten, als wir ohne Kinder athletisch am Strand dem Sonnenuntergang entgegenjoggten, in Fitnessstudios Gewichte stemmten oder auf den Sportplätzen dieser Republik diversen Bällen für die Papa Fitness hinterherjagten! Gemeinsam mit York vom Oh Boi!-Podcast schwelgt Host Dän in süßen Erinnerungen, quatscht darüber, was sich nach der Geburt in Sachen Papa Sport verändert hat und womit Du der Papa-Plautze den Kampf ansagen kannst. Inklusive Altherren-Fußball! Eine Frechheit!


Noch mehr Infos zur Papa Fitness findest Du übrigens im Freaking Dad Blog unter Sport & Fitness. Dort habe ich auch einen schönen Artikel zur Papa Fitness zuhause verfasst, in dem ich Dir einige Beispiele schildere, mit denen ich mich daheim fit halte. Den Oh Boi! Podcast gibt es bei iTunes zu hören, in einer Folge auch mit mir. Pflichtprogramm für alle Papas! ;-) Und last but not least findest Du ein Transkript des Interviews mit York direkt in dieser Episode unter den Download-Links. Viel Spaß beim Nachlesen!

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Eine Übersicht aller Podcast Episoden findest Du in der Podcast Kategorie.

Das Interview zum Nachlesen

  1. Dan:

    Da würde ich sagen, bevor wir zulange über Bier diskutieren, stell doch gerne mal dich kurz vor, damit der ein oder andere Hörer, der dich vielleicht noch nicht kennt, was ein Frevel wäre, weil ich auch schon mal bei dir zu Gast sein durfte, dann noch ein bisschen über dich erfährt.

  2. York:

    Ja, sehr gerne.

    Wie gesagt mein Name ist York, ich bin 34 Jahre alt mittlerweile.

    Habe zwei Kids.

    Meine Tochter wird bald 1 Jahr auch diesen Monat und mein Sohn ist jetzt 2 ¾, also Mädchen und Junge.

    Bin jetzt auch schon eine ganze Weile Vater und ich habe aber erst in diesem Jahr angefangen mit meinem Podcast, der "Oh Boi! Ein ganz normales Leben" heißt, absolut richtig gesagt.

    Das Ganze ist relativ spontan entstanden.

    Ich hatte einfach Lust und habe viele Podcasts gehört und da habe ich mir gedacht, in welchem Bereich kennst du dich aus und in welchem Bereich kannst du was erzählen und anderen mitgeben?

    Dann habe ich an einem Abend nach dem Sport ganz, ganz spät angefangen, habe irgendwie gegoogelt und habe dann direkt losgelegt und innerhalb von anderthalb, zwei Stunden meinen ersten Podcast aufgenommen.

    So kam das.

  3. Dan:

    Ja, hervorragend.

    Nach dem Sport?

    Das heißt du bist dann quasi auch direkt prädestiniert für dieses Thema als Ideengeber für den Podcast sozusagen?

  4. York:

    Genau, das wusste ich noch gar nicht.

    Natürlich damals, aber jetzt, wo du es gerade erwähnst, war Sport auch wirklich irgendwie so der Ausgangspunkt.

    Da habe ich nämlich einen Podcast gehört oder ich höre auch immer beim Sport dann gerne Podcasts, weil ich einfach ein bisschen natürlich so wie du und die meisten Papas auch einfach wenig Zeit habe.

    Saß ich auf meiner Ruderbank, habe einen Podcast gehört und da dacht, hm, eigentlich wolltest du doch schon immer wissen, wie sowas funktioniert, nehme doch einfach mal einen auf.

    Es lief alles an einem Abend und mein Intro, das naja, das habe ich auch direkt an dem Abend mit einer App erstellt.

    Das ging dann auf einmal alles ganz schnell.

  5. Dan:

    Gab es dann da irgendein große Herausforderung, wo du sagst, so im Nachhinein war das so die größte Hürde für dich, dass der Podcast dann im Endeffekt den Weg auf iTunes beziehungsweise in die anderen Podcatcher gefunden hat?

  6. York:

    Ja, mit die größte Herausforderung war eigentlich so das Thema Hosting.

    Das heißt ich kannte mich damit gar nicht aus und musste mir natürlich erstmal einen Hoster suchen und hoste quasi nicht selber.

    Wir sind ja beim selben Hoster und später musste ich natürlich auch erstmal ein bisschen googeln, wie kommt denn dann ein Podcast zu iTunes?

    Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, Thema Podcast Connect?

    Aber das ging dann relativ schnell, dass ich mich da schlaugemacht habe auf ein paar guten Seiten oder in YouTube-Videos und rucki zucki war der Podcast dann auch bei iTunes gelistet, was mich sehr gefreut hat.

    Also jeder kann das schaffen.

  7. Dan:

    Ja, perfekt.

    Da ist er auch ganz gut unterwegs auf iTunes.

    Damit das auch so bleibt, erzähl doch gerne einmal, wie man dich denn findet auf iTunes?

    Gerne nochmal unter welchem Namen und auf welchen sozialen Netzwerken, wo du vielleicht sonst noch so unterwegs bist?

  8. York:

    Man findet mich auf Twitter, aber vor allem auf Instagram.

    Ich glaube, wir ganzen Daddys sind alle auf Instagram aktiv und posten immer schöne Bildchen und Texte.

    Man kann uns natürlich dort auch per Nachricht, per Direct Message, kontaktieren.

    Ansonsten ist mein Podcast natürlich auf iTunes zu finden.

    Wenn du schaust nach Oh Boi, der kleine Unterschied hier das Modewort mit Boi, also Boi, nicht mit Boy, sondern mit Boi.

    Oh Boi, ein ganz normales Leben.

    Natürlich findest du mich und auch den Freaking Dad auf Spotify.

  9. Dan:

    Richtig, ganz frisch.

    Ich glaube seit einem Monat oder so, so ein Monat oder zwei.

    Hat sich unser Hoster auch dafür starkgemacht, dass wir auf Spotify zu finden sind.

    Von daher abonniert uns auch gerne da, wenn ihr da eher auf dem schwedischen Streaming-Dienst unterwegs seid.

    Kannst du denn den Hörern schon mal so einen kleinen Ausblick geben, was da thematisch vielleicht so in den nächsten Tagen, Wochen auf sie zukommt bei dir?

  10. York:

    Ja.

    Ich habe eine kleine Exkurs-Folge, da geht's ums Thema Elektromobilität, ums Thema Elektroauto und Familie.

    Vielleicht auch ganz spannend, da wir Väter uns oft Gedanken um die Zukunft machen, nicht nur unsere eigene, sondern auch um die Zukunft unserer Kinder und die Welt an und für sich und wollen die vielleicht alle auch ein Stück besser machen.

    Für mich gehört da auch das Thema erneuerbare Energien und Elektromobilität dazu.

    Ist aber eher ein Exkurs.

    Des Weiteren wird es vielleicht auch um Themen gehen wie, wie ist es denn mit 2 Kindern?

    So ein Upgrade von 1 Kind auf 2 oder vielleicht sogar 3 und so weiter.

    Also alle möglichen Themen, die einen so beschäftigen, aber eher so in der Regel aus der emotionalen Schiene.

  11. Dan:

    Genau.

    Du bist ja eher wie ich auch weniger Ratgeber, sondern wir versuchen mit unseren Erfahrungen zu überzeugen, sagen wir es mal so, statt mit dem Zeigefinger.

  12. York:

    Ganz genau.

  13. Dan:

    Man kann dann hören, wie man quasi mit dem Elektroauto demnächst dann entspannt zum Sport fahren kann, um dann jetzt mal eine schöne Überleitung zu konstruieren zum eigentlichen Thema.

  14. York:

    Ganz genau.

    Auch beim Sport sollte man auch immer unter Strom stehen.

  15. Dan:

    Genau.

    Das Auto steht unter Strom und man selber beim Sport dann auch.

    Um da mal so einen Blick in die Vergangenheit zu wagen, wie war das denn bei dir bevor du die Kinder bekommen hast aus Sportsicht?

    Was hast du denn da so gemacht?

    Wie viel Zeit hast du da in der Woche für aufgewendet ungefähr, um dich fit zu halten?

  16. York:

    Ganz früher habe ich immer Sport im Verein betrieben, das heißt lange Basketball gespielt oder auch American Football.

    Beim Football waren es so zweimal Training die Woche plus einmal Spiel.

    Das heißt da waren dann eigentlich 3 Abende oder 2 Abende und ein Nachmittag, Abend weg.

    Als ich dann später vielleicht auch ein bisschen weniger Zeit hatte, so zu Abi-Zeiten und auch in der Studienzeit, da bin ich ziemlich viel gelaufen und auch wie du mal den einen oder anderen Halbmarathon.

    Dann bereitet man sich natürlich auf den Lauf vor, das heißt mindestens zweimal die Woche Sport, Ausdauersport, meist gefolgt von auch ein bisschen Krafttraining.

    Das heißt pro Session würde ich sagen gehen schon anderthalb Stunden locker drauf, manchmal auch zwei.

    Das ist dann so zweimal die Woche Minimum, manchmal auch drei.

  17. Dan:

    Du hast es eben richtig gesagt, bei mir war es so, dass sich da primär wirklich viel gelaufen bin.

    Ich habe ein paar Halbmarathons mitgemacht.

    10 km Läufe, auch so ein paar Staffel-Marathons.

    Das fand ich immer ziemlich witzig, gerade jetzt auch mit mehreren Leuten, mit Freunden, dass man dann gesagt hat, komm, der eine läuft, weil er nicht ganz so gerne läuft oder nicht so viel laufen möchte, die 5 Kilometer, der andere Läufer hat mal so die 10, der andere die 12.

    Ich hatte dann irgendwie immer die Arschkarte, musste die 12 bis 14 laufen, aber naja, ich war dann immer so, komm, eine Woche vorher reicht es sich darauf vorzubereiten und dann hat es eigentlich auch immer ganz gut geklappt.

    Ich glaube so, die Zeit, der meine Frau und ich so ein bisschen nachtrauern, ist unsere Zeit, wo wir mal hier einen Triathlon mitgemacht haben in Köln, weil da waren wir super fit und wenn wir uns die Fotos angucken heute, da schauen wir immer mit so ein bisschen weinendem Auge drauf, wie fit und athletisch wir damals noch aussahen.

    Ansonsten war ich immer so zweimal bis dreimal die Woche eigentlich noch im Fitnessstudio unterwegs.

    Also es war eigentlich ganz gut ausgelastet das Leben ohne Kind.

    Da hat der Sport schon eine relativ große Rolle gespielt.

    Dann ist es eigentlich, also bei mir zumindest, bei dir vielleicht ähnlich, so ein bisschen abgeflacht nach der Geburt.

    Bei uns kam sogar noch hinzu, dass wir die Kleine noch so, ich glaube insgesamt waren es 3 oder 4 Wochen, im Krankenhaus besuchen mussten.

    Da war dann nach der Arbeit direkt Krankenhaus angesagt und nicht mehr viel Sport, dass es dann so ein bisschen abgeflacht ist.

    Gab es da bei dir einen bestimmten Moment, wo du gesagt hast, okay, jetzt wird es langsam mal wieder Zeit, dass ich was tue?

  18. York:

    Ja.

    Ich muss sagen, so richtig abgeflacht ist es bei mir eigentlich gar nicht.

    Ich habe eigentlich wirklich versucht so bis kurz vor der Geburt und auch relativ schnell dann nach der Geburt, es war schätzungsweise so eine Phase von 4 Wochen, wo ich dann weniger Sport gemacht habe, aber das Ganze doch irgendwie noch unter den Hut zu kriegen irgendwie alles mit dem Thema Geburt und Kind.

    Habe dann wirklich immer abends oder nachts dann noch ganz spät Sport gemacht, wenn dann meine Frau schon geschlafen hat.

    Ich habe das irgendwie so drin und fühle mich da auch ganz schlecht, wenn ich das nicht mache, auch wenn es manchmal natürlich keine Riesen-Sessions mehr waren.

    Aber so ein bisschen was musste ich einfach machen für das körperliche Wohlbefinden, Konzentration und da bin ich schon relativ diszipliniert.

  19. Dan:

    Hast du dann zu zuhause für dich was gemacht oder hast du da ein Fitnessstudio, was ein bisschen länger aufhat?

  20. York:

    Nein, ich habe da in der Regel immer was für mich gemacht.

    Also Fitnessstudio war ich so in der Zeit, als meine Frau und ich dann zusammengezogen sind, da haben wir uns auch zusammen im Fitnessstudio angemeldet.

    Das war der absolute Klassiker.

    Meine Frau war glaube ich zwei, drei Mal dabei.

    Wir haben gleich mal für 2 Jahre einen Vertrag abgeschlossen, weil es so schön günstig war und ich war dann halt 2 Jahre alleine.

    Aber das war quasi noch in der Zeit, als wir noch in der Wohnung gelebt haben.

    In meinem Podcast erzähle ich auch so ein bisschen, haben irgendwie so 2 Jahre zusammengewohnt oder 2 ½, dann sind wir zusammengezogen und haben gebaut und dann ging es auch schon gleich los mit Kind.

    In der Zeit habe ich dann auch zu Hause dann was alleine gemacht.

    Also Fitnessstudio war quasi vor unserer Hauszeit und bevor wir auch verheiratet waren.

  21. Dan:

    Da bewundere ich deinen Enthusiasmus und allen Dingen deine Motivationsfähigkeit, weil ich bin da, was das Zuhause-Trainieren angeht, immer so ein bisschen faul gewesen.

    Ich brauche tatsächlich immer so das Fitnessstudio und die Motivation, durch die Bezahlung quasi hinzugehen.

    Ich glaube, das ist dann bei deiner Frau wahrscheinlich auch so das Gefühl gewesen, es ist sehr günstig, naja, wenn ich jetzt nicht gehe, ist auch nicht schlimm, das kostet ja nur 15 oder 20 Euro oder so, je nachdem.

    Bei mir ist es da schon ein bisschen teurer.

    Jetzt war ich aber trotzdem wieder viel zu lange nicht.

    Aber dafür mache ich jetzt zu Hause ein bisschen was, weil ich hatte den Moment, dass es bei mir relativ lange abgebrochen ist und der Bauch wuchs und wuchs und wuchs und meine beste Freundin jetzt im November heiratet und das quasi so meine Motivation war zu sagen, ich versuche da jetzt wieder so ein bisschen Leben in meinen Sportalltag zu bekommen.

    Auch ein bisschen durch meine Frau geschuldet, weil ich gesagt habe, dann kaufe ich mir für November einen neuen Anzug für die Hochzeit und sie sagte dann: Wie, was?

    Du hast doch einen schönen Anzug im Schrank?

    Da habe ich gesagt, der ist mir jetzt ein bisschen zu klein.

    Da meinte sie, es ist einfacher 10 Kilo abzunehmen als dir einen neuen Anzug zu kaufen.

    Was sie damit meinte, war wahrscheinlich eher, dass ich dann so relativ wählerisch bin und mit meiner Körpergröße das auch immer nicht ganz so einfach ist.

    Aber für mich war das erstmal so, jetzt mal 100 Euro für einen Anzug oder 200 Euro für einen Anzug auf den Tisch zu legen, ist einfacher als 10 Kilo abzunehmen.

    Aber naja, sei es drum, ich habe auch eingesehen, dass sich da doch was tun lässt an dem Körperumfang und bin jetzt wieder mit dem Sport gestartet.

    Das heißt das, was du jetzt machst, ist das noch das gleiche Programm wie zu Beginn der Geburt, also für dich zu Hause ein paar Übungen oder ist da noch was dazugekommen hobbytechnisch bei dir beim Sport?

  22. York:

    Ich habe da ein bisschen umgestellt im Trainingsprogramm, aber ich möchte mal ganz kurz zurückspringen.

    Das Lustige war, als wir quasi hier bei uns ins Haus eingezogen sind, hatte ich meine Frau endlich mal so weit, dass wir zusammen Sport machen, war ja dann mit Fitnessstudio nichts, und dass wir zusammen joggen gehen.

    Wir haben uns alles gekauft, perfekte Ausrüstung, haben losgelegt, und nach dem 3.

    Mal Joggen war meine Frau schwanger.

    Das heißt das war das letzte Mal, dass wir zusammen Sport gemacht haben.

    Das war natürlich ein bisschen doof.

    Außerdem kann ich es bei dir gar nicht glauben, du bist so schlank und groß, ich glaube, das ist nur so ein Bäuchlein.

    Das siehst dann nur du oder deine Frau, aber ansonsten, bei mir war das noch viel schlimmer.

    Ich habe zwar ordentlich Sport gemacht, aber irgendwie bin ich so ein bisschen so ein bequemer Daddy geworden.

    Habe dann hier mal ein Bierchen getrunken, wie wir es jetzt auch gerade machen und da mal ein Bierchen und dann da mal ein bisschen mehr gegessen und dann hier nicht so aufgepasst und rucki zucki hatte ich irgendwie statt sonst irgendwie immer 84 oder so, hatte ich auf einmal 90 auf der Waage.

    Es war irgendwie vor einem, wann war das dann?

    Ja, vor einem Jahr.

    Dann bin ich echt erschrocken und habe dann angefangen mit Weight Watchers und es hat echt funktioniert über die Weight Watchers App, schon wieder Werbung.

    Habe dann innerhalb von einem halben Jahr abgenommen von 90 auf 76 und jetzt habe ich so 78.

    Habe auch beim Sport umgestellt, also ich habe viel mehr Kraftsport gemacht, weil es immer heißt, dass du auch, wenn du Muskelmasse aufbaust, dass natürlich Muskeln auch verbrennen quasi im Schlaf so ein bisschen.

    Ich fühle mich dadurch auch viel fitter, das heißt ich gehe laufen und mache immer so 20 Minuten Sport.

    Ich weiß nicht, ob ich jetzt was da zum Trainingsprogramm selber sagen soll?

  23. Dan:

    Wenn du möchtest, gerne.

    Weil viele haben auch immer so ein bisschen Bedenken, wenn es ums Thema Kraftsport geht.

    Das habe ich sehr oft gehört, dass wenn man dann sagt, so ein bisschen Gerätetraining oder sowas zu machen, na, ich will ja nicht aussehen wie Arnold Schwarzenegger.

    Das ist immer so das Standardargument, wo ich dann immer sage, wenn man von ein bisschen Training an Geräten aussehen würde wie Schwarzenegger, da wäre ich froh.

    Das wäre doch super, aber ich mache monatelang Krafttraining an Hanteln und Geräten und sehe auch immer noch aus wie ein dünner Hering.

    Von daher kann ich da auf jeden Fall den Leuten den Zahn ziehen.

    Vielleicht hast du auch noch ein paar Argumente mit deinem Trainingsprogramm?

  24. York:

    Ja, same same.

    Also das passiert nicht so rucki zucki und ich futtere jetzt auch keine Protein-Eiweiß-Shakes oder irgendwas.

    Ich mache es wirklich nur aus rein Gesundheitsgründen.

    Dazukommt, dass ich einen Bürojob habe und auch viel sitze.

    Ich habe dann irgendwann so bei 30 plus mal den Rücken gemerkt.

    Da habe ich echt irgendwann gedacht, oh, oh, da musst du was machen, wenn du nicht Rückenschmerzen immer haben möchtest.

    Das war auch ein Grund, warum ich so ein bisschen mit Kraft angefangen habe.

    Kraft heißt natürlich jetzt nicht auf Masse.

    Ich würde einfach mal kurz erläutern, was mache ich denn?

    Ich habe im Keller eine Ruderbank stehen, wo ich immer so 10 Minuten, eine Viertelstunde draufgehe.

    Dann einfach eine ganz einfach Yogamatte, das heißt ich fange an, mache so 40 Liegestütze ungefähr.

    Dann mach ich einige Rückenübungen und was mache ich noch?

    Dann habe ich eine Hantel einfach für die Arme.

    Ich weiß nicht, Kurzhantel ist es dann nicht, einfach so ein Gewicht für die Arme, so 15, 20 Kilo.

    Dann habe ich noch eine Langhantel, wo ich da ein bisschen was für die Brust mache.

    Dann habe ich eigentlich so ein ganz gutes Kraftprogramm gemacht, das dauert meist so eine Viertelstunde, 20 Minuten.

    Anschließend gehe ich dann für eine halbe Stunde, manchmal für eine dreiviertel Stunde Joggen.

  25. Dan:

    Ja, das klingt doch optimal.

    Gerade, was du jetzt eben auch gesagt hast.

    Der Muskelaufbau ist in dem Sinne auch ein gutes Hilfsmittel, weil es diesen ominösen Grundumsatz steigert, den man dann immer so als Argument genannt bekommt.

    Das heißt du verbrennst einfach aktiv über den Tag schon wesentlich mehr, wenn du ein bisschen mehr Muskelmasse auf den Rippen hast.

    Gerade für den Rücken ist wie du auch schon gesagt hast nicht verkehrt.

    Da bin ich auch meinen Chefs da sehr dankbar, dass sie beispielsweise bei uns auch sowohl Desk Bikes als auch höhenverstellbare Schreibtische angeschafft haben, weil das ist gerade im Bürojob auf jeden Fall auch nochmal eine schöne Erleichterung.

    Jetzt um nochmal auf euren Joggingausflug zurückzukommen, war das Kind geplant oder hat sich deine Frau nach dreimal Joggen gesagt, boah, das mache ich aber nicht mehr länger mit, jetzt machen wir hier Nägel mit Köpfen?

  26. York:

    Du meinst so, ob quasi jetzt dieser Drang von meiner Seite aus jetzt als Pärchen Sport machen zu müssen, dazu geführt hat, dass sie dann schwanger wurde?

    Ich glaube, eher nicht.

    Nein, nein.

    Es war so, wir haben es dann schon geplant, aber natürlich rechnet man damit, dass es dann doch ein bisschen dauert und sich ein bisschen rauszieht.

    Wir dachten schon, dass wir da nochmal 3, 4 Monate zusammen sporteln können oder sagen wir mal vielleicht 3 Monate, aber es ging dann doch alles ein bisschen schneller.

  27. Dan:

    Vermisst du denn so ein bisschen die alten Mannschaftssportarten?

    Du warst ja früher dann als Basketballer und auch als Footballer aktiv.

    Oder ist das was, wo du gar nicht mehr so mit weinendem Auge zurückblickst?

  28. York:

    Doch absolut.

    Ich vermisse es total, muss ich sagen.

    Das war einfach so ein Männerding, man trifft sich, man macht Sport.

    Gerade beim Football, man haut sich da um und am Schluss bist du in der Kabine und trinkst ein Bierchen, wenn du deine Spiele hast.

    Wir hatten noch Cheerleader, das ist nochmal eine andere Sache.

  29. Dan:

    Ah!

  30. York:

    Ja, ja, doch.

    Das war schon so ein raues Männerding.

    Das vermisse ich.

    Mit deinen Bros da einfach wie gesagt Sport zu machen, war total super.

    Es war natürlich dann mehr Spaß als Sport, also du machst Sport ohne es zu merken.

    Jetzt muss ich mich dann, wenn die Kinder dann mal schlafen, was meist selten vor halb zehn ist, dann quäle ich mich doch noch oft in den Keller, auch wenn ich dann schon mit meinem Sohn und meiner Tochter vielleicht im Arm schon eingeschlafen bin.

    Dann wache ich wieder auf und wirklich, dann gebe ich mir vielleicht manchmal echt so 2, 3 Ohrfeigen, dass ich wieder fit werde und dann geht's ab in den Keller.

    Dann geht's sado-mäßig weiter und dann quäle ich mich dann manchmal nochmal eine Stunde durch und das dann zweimal die Woche.

    Das macht dann manchmal Spaß, aber wie gesagt, gerade wenn du abends schon einschläfst mit den Kindern, dann nochmal den Kreislauf zu kriegen und da in den Folterkeller runter zu gehen und noch mal Gewichte zu stemmen oder noch mal an die Ruderbank zu gehen oder vielleicht sogar im Dunkeln mit Stirnlampe laufen zu gehen, das ist nur so halb spaßig.

  31. Dan:

    Ja, das kann ich nachvollziehen.

    Gerade, was jetzt das Laufen im Dunkeln angeht, da bin ich auch nicht so der Freund von, deswegen werde ich dann wahrscheinlich meine Laufaktivitäten, wenn es so Richtung Herbst, Winter geht, wieder runterfahren, weil ich könnte jetzt auch eher abends laufen oder morgens früh.

    Beziehungsweise für gute Tage haben wir uns jetzt so einen Cruiser gekauft, den man ans Fahrrad machen kann.

    Das ist quasi wie so ein Einsitzer-Buggy für Kinder und den kann man auch zu einem Jogging-Buggy umbauen.

    Haben wir jetzt noch nicht ausgetestet, aber das war eigentlich so primäres Anschaffungskriterium.

    Dann würde ich die Kleine einfach mal reinpacken und würde dann hier mal so ein bisschen am Rhein lang joggen.

    Das wäre auf jeden Fall noch eine Motivation, das auch mal am helllichten Tage am Wochenende zu machen, weil dann habe ich die Kleine auf jeden Fall bei mir, man verbringt so ein bisschen Zeit zusammen.

    Weil ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich habe, wenn ich Sport mache, auch wenn es eigentlich für meine Gesundheit ist und ich dann mehr von meinem Leben und meiner Familie habe, habe ich immer so ein bisschen schlechtes Gewissen, wenn ich das jetzt in die Zeit lege, in der ich eigentlich auch Zeit mit meiner Familie verbringen könnte oder in der ich meine Frau entlasten könnte dann auch.

  32. York:

    So ist es bei mir auch, ganz genauso wie du es jetzt gerade beschrieben hast.

    Ich habe auch immer ein schlechtes Gewissen, deshalb mache ich das auch immer so spät abends.

    Meine Frau sagt oft, jetzt kommst du gerade nach Hause aus dem Büro und jetzt gleich hier wieder Action zuhause.

    Gönne dir ruhig mal eine Joggingrunde und das mache ich zu 95 Prozent nicht, weil ich natürlich dann Zeit mit den Kindern verbringen möchte, die ich unter der Woche, 5 Tage die Woche, natürlich auch nicht so oft sehe, also dann wirklich nur zum Abendessen kurz spielen und dann ab ins Bett.

    Das möchte ich natürlich dann auch nicht opfern.

    Am Wochenende, wenn du dann mal Zeit hast, dann noch Sport zu machen, das ist natürlich auch derselbe Effekt, dass man dann wieder was opfert und dann bereut man es wieder.

    Sprich, ich mache das dann auch lieber spät abends.

    Zum Thema Laufen, ich habe gerade einem anderen Papa beim Umzug geholfen, der so an der Sportbranche nahe dran ist und der jetzt ein wunderbares Kettler Laufband hat, das ich schon immer wollte.

    Der hat es irgendwie 10-mal benutzt oder 20-mal vielleicht und der verkauft es mir jetzt zur Hälfte vom Preis oder bietet es mir an.

    Ich weiß noch nicht, ob ich jetzt den Invest wagen soll, aber dann könnte ich immer schön im Keller laufen.

    Da kannst du sogar noch ein Tablet anschließen, Filme gucken.

    Also das klingt dann schon ein bisschen motivierender als sich dann hier an den analogen Geräten herum zu quälen.

    Da bin ich mal gespannt, ob ich das mache oder nicht.

  33. Dan:

    Das klingt gut.

    Gerade mit dem iPad-Anschluss.

    Ansonsten einfach Podcast auf die Ohren, gibt ja ganz viele tolle Daddy-Podcasts, die dann hören kannst so ein bisschen zum Zeitvertreib.

    Aber es ist natürlich auch schön, wenn man nicht nur vor die graue Wand guckt, sondern dann vielleicht auch für die Augen so ein bisschen was Abwechslungsreiches hat.

    Bei mir ist es jetzt aktuell noch so, ich habe jetzt auch noch ein bisschen Sport für die Abendstunden gefunden.

    Heute nicht mehr, weil wir nehmen jetzt auch schon beide relativ spät auf, weil wir auch die Mädels beziehungsweise bei dir die Mädels und Jungs ins Bett geschickt haben.

    Aber ansonsten schaue ich, dass ich abends immer noch eine Runde DDP Yoga mache.

    Das ist quasi wie du es eben auch gesagt hast bei dem martialen Männersport ist es quasi die männliche Yoga-Variante, so könnte man es glaube ich nennen.

    Ich weiß nicht, ob unter den Hörern hier ein paar Wrestling Fans anwesend sind, aber es gab da mal einen Wrestler namens Diamond Dallas Page, der sich damals zur aktiven Zeit ein paar Rückenwirbel rausgehauen hat.

    Der hat dann angefangen Yoga zu machen und das mit Dynamic Resistance, nennt er das, zu verbinden.

    Das ist quasi, du erzeugst durch deine eigenen Muskeln in der Bewegung einen Widerstand und treibst dann quasi so deine Herzfrequenz nach oben.

    Das hat er damals zu einem Programm für sich kombiniert und hat es tatsächlich dann auch geschafft wieder aktiv in den Ring zurückzukehren, obwohl die Ärzte gesagt haben, nein, das wird nichts.

    Das verkauft er jetzt als Fitness-Programm und als Yoga-Kurs.

    Das ist eine ganz schöne Kombination aus Kräftigungsübungen und Dehnübungen und ein bisschen Entspannung am Ende ist natürlich auch dabei.

    Aber da komme ich mit relativ wenig Aufwand, es sieht nach wenig Aufwand aus, aber es ist trotzdem relativ anstrengend, auch so auf meine 130er, 140er Pulsfrequenz.

    Das zieht schon ganz schön rein und ist trotzdem noch was, um ein bisschen beweglich zu bleiben.

    Von daher probiere ich das gerade aus und bisher funktioniert es auch hervorragend.

    Gerade dann mal abends so um 23 Uhr noch schnell eine halbe Stunde die Yogamatte ausrollen, ist jetzt auch nicht so der große Akt.

    Das ist dann auch ein bisschen motivierender, als wenn ich erstmal eine Stunde ins Fitnessstudio fahre, dann irgendwie 90 Minuten an den Geräten hänge und dann irgendwie noch dusche und dann wieder zurückfahre, auch wenn da natürlich noch eine Sauna dabei wäre.

    Das wäre vielleicht auch mal wieder fällig.

    Seid ihr eigentlich auch Saunagänger oder ist das so gar nicht euers?

  34. York:

    Wir haben bei meinen Schwiegereltern im Haus eine Sauna, aber wir gehen eigentlich selten.

    Aber das finde ich total lustig.

    Das ist das Geheimnis deines guten Aussehens, deines Erfolges, dass du hier Diamond Dallas Page Yoga für echte Kerle machst.

    Finde ich total witzig, weil ich den Typen natürlich noch kenne und mir nicht vorstellen kann, wie der quasi hier Yoga macht.

    Aber das finde ich echt interessant.

    Ich habe mal, ist natürlich jetzt nicht dasselbe, aber ich bin da jetzt auch nicht so abgeneigt und auch ganz interessiert.

    Muss ich dich nach dem Podcast auf jeden Fall nochmal ein bisschen ausquetschen zu dem Thema.

    Ich habe es nebenbei noch ein bisschen mit Meditation versucht, aber eher so zum Stressabbau.

    Das kannst du natürlich auch nicht mit Yoga vergleichen, aber ich bin dem Bereich jetzt auch nicht so abgeneigt.

    Was ich noch sagen will zum Thema Sport.

    Demjenigen, dem ich da beim Umzug gerade geholfen habe und helfe, der mir vielleicht sein Laufband da vermacht, mit dem habe ich mich übrigens kurz bevor er Vater geworden ist im Tennisverein angemeldet im letzten Jahr und wir waren 5-mal spielen, haben uns die ganze Ausrüstung gekauft.

    Haben es dann nach der Geburt seiner Tochter überhaupt nicht mehr geschafft und haben dann gesagt, so dieses Jahr nochmal ein Jahr bleiben wir noch drin.

    Wir haben nicht einmal gespielt und haben 2 Jahre Tennisverein-Beiträge geblecht und es war wirklich ziemlich ärgerlich.

    Soviel auch noch zum Thema Sport.

    Zu der Krönung, kurz nachdem ich den Beitrag gebleicht habe und ausgestiegen bin und nicht einmal gespielt habe, hat mich mein Nachbar gefragt, ob ich nicht beim Altherren-Fußball mitspielen will.

    Soviel zu meiner sportlichen Karriere, was dann so Teamsport oder Sport mit anderen angeht.

  35. Dan:

    Hast du denn da schon zu- oder abgesagt oder?

    Ich sehe mich im Altherrenfußball eher so in 10 Jahren mit Bier-Plauze in der Abwehr, so wie sich das klischeemäßig gehört.

  36. York:

    Ich habe auch gesagt zum Nachbarn, dass eine Unverschämtheit ist, mich hier mit 34 zum Altherrenfußball einzuladen.

    Geht gar nicht.

    Mal abgesehen davon habe ich noch nicht wirklich zu- oder abgesagt, weil ich doch ein bisschen mit liebäugele hier nicht ganz so weit entfernt mit anderen Vätern, die vielleicht auch Verständnis haben, wenn man mal nicht kann, dann da irgendwie ein bisschen mit zu kicken.

    Das Problem ist, ich spiele gerne Fußball, aber ich war nie im Verein und ich kann es nicht.

    Ich bin wirklich im Vergleich zu dir jetzt überhaupt kein Fußballkenner, kein Fußballfan.

    Obwohl gut, ich bin Bremen-Fan.

    Dann auch vielleicht Grüße nach Bremen an Sebastian von dem Podcast "Mein Name ist Papa".

    Der weiß das glaube ich noch gar nicht.

    Also ich bin Bremen-Fan.

    Ich musste mich mal dafür entscheiden für das Team, aber das tut nichts zur Sache.

    Ich bin kein Fußballer, aber ich würde es mal versuchen.

  37. Dan:

    Ich denke gerade beim Altherrenfußball da ist auch der ein oder andere schon so ein bisschen so eingerostet und in die Jahre gekommen, da kannst du dann auch als Fußballfrischling vielleicht doch noch so ein bisschen deine Sporen verdienen.

    Von daher würde ich das auf jeden Fall mal ausprobieren.

    Musst nur aufpassen, da ist auch die Reaktionsfähigkeit irgendwann nicht mehr so ganz gegeben.

    Es kann mal sein, dass ein Grätsche zu spät kommt.

    Ich habe das leider schon bei manchem Spiel mal am eigenen Leibe erfahren müssen.

    Da verschätzt sich der ein oder andere dann doch zeitlich ein bisschen.

    Aber du bist noch jung und hast noch eine gute Reaktionsfähigkeit, von daher kannst du bestimmt noch rechtzeitig ausweichen.

  38. York:

    Grätsche, ist das da, wo man den anderen reinrutscht?

    Wie gesagt ich habe eher so die Football-Taktiken so tackeln.

  39. Dan:

    Ja genau.

    Tackeln, nur mit den Füßen.

    So kannst du es dir quasi denken.

  40. York:

    Ah okay.

  41. Dan:

    Aber mit dem Versuch möglichst eher den Ball zu spielen als den Gegner.

    Sonst ist das eine Blutgrätsche.

  42. York:

    Ich werde auf jeden Fall berichten, wie mir das gelungen ist, falls ich es überhaupt da zum Altherrenfußball hinschaffe.

  43. Dan:

    Ja, sehr gerne.

    Zum Thema DDP Yoga kann ich dir auf jeden Fall gleich noch was erzählen.

    Vielleicht mache ich auch mal irgendwann nochmal so eine extra Folge, wenn ich das mal längere Zeit durchgezogen habe, um da so ein bisschen ein Fazit zu ziehen.

    Aber es ist schon ganz witzig, weil er auch sehr viele Begrifflichkeiten aus dem Wrestling einbaut und natürlich der Diamond Cutter, sein Finishing Move, auch noch eine besondere Rolle spiel als Yogaübung an sich nochmal eingebaut ist.

    Da gibt es auch ein paar schöne Videos zu.

    Da kann ich dir auf jeden Fall mal was zukommen lassen.

    Ja, dann würde ich sagen abschließend, wir sind ein Papa Podcast und deswegen wollen wir natürlich nicht nur den Fokus auf uns richten, sondern auch auf unsere Kinder so ein bisschen.

    Deswegen so ein bisschen die Abschlussfrage: Hast du dir denn für dich selber irgendwie so einen kleinen heimlichen Wunsch zurechtgelegt, was du mal deinen Kindern ans Herz legen wollen würdest sporttechnisch gesehen?

  44. York:

    Ja.

    In unserem Podcast in unserer Folge, quasi in meinem Podcast, als wir beide da mal gequatscht haben, habe ich schon mal erzählt, dass ich auch dem Motorsport gar nicht so abgeneigt bin.

    Ist natürlich jetzt wieder ein ganz anderes Thema und die Frage, ist das Sport oder nicht?

    Ich fände es natürlich super cool, wenn mein Sohn sich dann, vielleicht auch meine Tochter, für den Bereich interessiert.

    Einerseits hätte ich dann natürlich Angst, dass was passiert, andererseits fände ich das natürlich super cool da mit dabei zu sein, das dann zu erleben, zum Beispiel Kart-Verein oder sowas in der Richtung.

    Das ist das eine, dann wie gesagt zu Fußball habe ich jetzt keine große Beziehung, wäre auch in Ordnung.

    Dann lieber amerikanische Sportarten, also richtig cool fände ich Baseball, wie gesagt, da muss man natürlich ein bisschen Sitzfleisch haben.

    Oder auch natürlich Football finde ich richtig klasse.

    Amerikanische Sportarten, wo man wie gesagt auch oft auch das Ganze richtig zelebriert diese Sporttage dann am Sportplatz, doch noch ein bisschen anders als beim Fußball.

    Also viel mehr Show und Action außen rum und so ein Familientag da zu machen, das könnte ich mir echt gut vorstellen.

  45. Dan:

    Ja, gerade beim Baseball das ist tatsächlich auch eher Familiensport mittlerweile in den USA.

    Ich war da mal, ich glaube 2013 oder 2014 müsste das gewesen sein, mit meiner Frau in New York.

    Da waren wir bei den Mets mal ein Spiel.

    Gut, die hatten noch so eine Hall of Fame Induction Ceremony davor, aber da waren wir glaube ich insgesamt 5 Stunden da und das war tatsächlich so, dass sich viele auch eher weniger für das Spiel interessiert haben, sondern einfach mit der Family da waren, sich Nachos und Cola reingepfiffen haben, sich haben die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und haben da einfach sich so ein bisschen vom Sport berieseln lassen.

    Von daher kann ich mir das auch so als Family-Event ganz gut vorstellen.

    Bei mir ist es aktuell so, dass ich mich auf jeden Fall freuen würde, wenn sie irgendwas mit Teamsport macht, weil mich das persönlich am meisten auch interessiert.

    Was es dann im Endeffekt wird, ist eigentlich wurscht.

    Obwohl jetzt mittlerweile sage ich mal das, was man schon sehen kann, die Tendenz so ein bisschen zu Fußball geht.

    Zumindest steht sie total drauf.

    Ich habe ihr so einen Stofffußball gekauft, den durch die Gegend zu kicken.

    Aber ich muss sie natürlich dann noch so ein bisschen festhalten, weil sie selber noch nicht laufen kann.

    Aber da beginnt sie jedes Mal zu lachen und zu kichern, wenn sie das Ding von A nach B tritt.

    Von daher da ist schon eine gewisse Leidenschaft zu erkennen, auch wenn ich da vielleicht ein bisschen viel reininterpretiere.

    Aber ansonsten je nachdem, wo sie dran Spaß hat.

    Ich hätte auch nichts gegen E-Sports, aber da hätte meine Frau wahrscheinlich was dagegen, weil das heißen würde, dass sie dann primär den ganzen Tag in der Wohnung hockt.

  46. York:

    Aber gerade E-Sports könnt ihr dann auch zusammen nochmal betreiben ohne große Verletzungsgefahr außer vielleicht eine Sehnenscheidenentzündung oder sowas.

  47. Dan:

    Ja oder durch die Gegend fliegende Controller, wenn der Papa wieder abgezogen wird und das Ding an die Wand pfeffert.

  48. York:

    Ja genau.

  49. Dan:

    Macht ihr denn eigentlich jetzt aktuell schon was mit den Kiddies?

    Du hast jetzt schon einen Großen, da seid ihr wahrscheinlich auch schon in diversen Krabbelgruppen aktiv gewesen.

    Hast du da irgendwie noch einen Tipp, was man sonst noch machen kann, was vielleicht auch so über die Standard-Krabbel oder Turngruppe hinausgeht?

  50. York:

    So einen richtigen Tipp habe ich da jetzt nicht.

    Wir haben auch so Turngruppen, aber nehmt das auf jeden Fall wahr das Angebot, weil für die Kids ist es oft so, man ist dann auf einem Spielplatz und ich kriege dann immer wieder mit auch von anderen Vätern, oh, deiner, der kann schon da hochklettern, meiner kann das noch gar nicht so richtig.

    Habe ich gesagt, hat er es schon mal versucht?

    Ja, nein, noch nicht, der traut sich noch gar nicht.

    Also geht mal in solche Gruppen.

    Ich meine, woher sollen die Kinder das in dem Alter auch können?

    Die müssen es natürlich erstmal erfahren die ganzen Sachen mal, auch wenn es nur ist, über ein Hindernis zu balancieren an der Hand, dies und das und hier und da.

    Auch meine Frau meinte irgendwie, dass mein Sohn dies und das gar nicht kann, dann haben wir es ausprobiert und nach ein paar Mal hat es geklappt.

    Das sind halt Kinder, die lernen superschnell.

    Ja, nehmt das auf jeden Fall wahr, dass sie relativ früh draußen sind und natürlich auch ein Gefühl für den eigenen Körper und für das eigene Können und natürlich vielleicht auch für die Grenzen dann bekommen, wäre jetzt so mein Tipp.

    Aber abgesehen von so Turngruppen haben wir schon ziemlich viel mitgemacht, aber so drüber hinaus über den Standard habe ich jetzt nicht so allzu viel zu berichten.

  51. Dan:

    Und gerade dieses Ausprobieren in der Gruppe mit anderen Kindern ist auf jeden Fall auch nochmal eine wichtige Erfahrung, dass man auch so in diese Sozialstrukturen langsam so ein bisschen reinwachsen kann.

    Ich denke, da sind auch Sportvereine und Sportgruppen und auch so Krabbel- und Turngruppen auf jeden Fall eine gute Adresse für.

    Ja, York, dann würde ich sagen, sind wir schon am Ende unseres kleinen Sportexkurses angekommen.

    Vielen, vielen Dank, dass du mein Gast warst und da von deinen Erlebnissen berichtet hast.

    Wie es sich für einen Gast gehört, hast du natürlich jetzt einmal das letzte Wort.

  52. York:

    Vielen Dank, lieber Dan, dass ich hier bei dir im "Feaking Dad" Podcast zu Gast sein durfte.

    War mir eine große Ehre.

    Schlusswort muss ich mal überlegen.

    Ich habe in einem anderen Podcast, ich weiß gar nicht mehr, welcher das war, mal gehört, dass ein Daddy, ein Papa, eine gewisse Fitness auch mitbringen muss, wenn es darum geht den Alltag und den Stress zu bewältigen und Kinder rumzutragen und so weiter.

    Da gab's dann tatsächlich in dem dazugehörigen Blog auch eine Skala, wo dann auch stand, wie viel Liegestützen ein Vater mit ein oder zwei Kindern können muss, wie viel Sit-Ups und wie gesagt, welche Fitness.

    Ich glaube, dass es sowohl zum körperlichen als auch zum mentalen Wohlbefinden super viel dazu beiträgt, sportlich zu sein und sich fit zu halten, um eben diesen ganzen schönen, aber dennoch meist auch oft stressigen Familienalltag bewältigen zu können.

    Insofern macht Sport und habt Spaß dabei.

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